Romeo und Julia

Vier unvorstellbar schöne, glückliche Tage liegen hinter mir, voller Sonne und voller Liebe. Wir sind uns sehr nahe gekommen. 96 Stunden ununterbrochen zusammen und ich habe jede Sekunde davon genossen. 96 Stunden und kaum einmal ein Augenblick, in dem wir uns nicht berührt hätten. Es war wundervoll, es war perfekt, es war alles, was ich brauchte, und ich war so glücklich wie schon lange, lange nicht mehr.

Wir wohnten in Malcésine in einem kleinen, einfachen, aber netten Hotel direkt an dem kleinen Hafen. Tagsüber machten wir herrliche Ausflüge rund um den See, abends sassen wir bei Wein und Pasta unter freiem Himmel in dem einen oder anderen der zahllosen kleinen Restaurants von Malcésine, danach gab es noch irgendwo ein Eis für ihn und einen Ricard oder Campari für mich, und dann konnten wir es auch schon nicht mehr erwarten, zurück ins Hotel zu gehen, uns auszuziehen, uns aufs Bett zu werfen und es stundenlang miteinander zu treiben.

Einen Tag sind wir nach Verona gefahren, unter anderem waren wir in der Casa di Giulietta, also dem Haus der Julia, wo es unter anderem eine Bronzestatue von dieser zu besichtigen gibt sowie den berühmten Balkon, wo sie und Romeo einander ewige Liebe schworen.

Aufgrund der lärmenden Menschenmassen ist dieser Ort allerdings alles andere als romantisch.

Modische Verfehlungen gab es auch diesmal wieder, ganz schreckliche sogar; ich durfte lernen, dass Birkenstockschlappen durchaus noch zu toppen sind, nämlich durch Bermudas plus Birkenstockschlappen an nackten Füssen (ich erröte, während ich dies schreibe).

Während ich noch überlegte, wie ich am taktvollsten andeuten könnte, dass man in so einem Aufzug auf gar keinen Fall das Hotelzimmer verlassen kann, drang jedoch plötzlich und unerwartet die Erkenntnis zu mir durch, dass mich das eigentlich überhaupt nicht stört, und so verzichtete ich darauf, etwas zu sagen und beschloss, dieses Thema ein für allemal abzuhaken. Ich liebe ihn, egal, wie er aussieht. Und wenn ihm Kleider nicht wichtig sind, wieso soll ich ihm dann damit auf die Nerven fallen?

Der Trip hat uns und unserer Beziehung sehr gutgetan. Wir haben in entspannter Atmosphäre über so einiges geredet und können einander jetzt in einigen wichtigen Punkten besser verstehen.

Ach, was soll ich noch sagen. Es war einfach wundervoll, ich bin bis obenhin vollgestopft mit Endorphinen und traumwandle debil vor mich hin grinsend durch die Weltgeschichte. :-)
Dienstag, 15. Juni 2004, 08:31, von ava | |comment

 
ha. kommt auf die hosen an.
frauen habens ja einfacher (mit freien beinen), obwohl ich arbeit auch immer shorts angezogen habe - schwitzen kann ich nich leiden.
schlappen aber nur privat:
http://clignot.antville.org/stories/412522/#412523

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Die Hosen
waren eigentlich gar nicht so übel. So sportliche halt, bissel länger als knielang, keine Ahnung, wie die heissen. Mit Sneakers an den Füssen hätte das durchaus gut ausgesehen. Aber die Kombi mit den Birkenstock-Schlappen war recht gruselig. *g*

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schööööön...
das hört sich wirklich traumhaft an! Freue mich total für Euch, dass ihr so eine tolle Zeit hattet!!!

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Schön!
Birkenstockromeo & Abendkleidjulia....
:-)

Du...noch viele solche wunderbaren Erlebnisse
wünsche ich Dir.....und der Sommer ist ja noch laaaaang!

Ach...so debiles Traumwandeln mit einem seligen
Dauergrinser....ist was tolles....jaja.
Viiiiiiiiiiel zu selten solche Momente, finde ich.
FESTHALTEN!......und speichern.....
;-)

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